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Keine Strasse glorifiziert die Geschichte der amerikanischen Autokultur mehr als die Route 66. Ob als "Mother Road",

oder als Highway der Hoffnung oder der Sehnsucht. Stets war die Route 66 Anlass für Wunschträume und Visionen. Nach

den staubigen Trails der Pioniere und der Planwagen der Siedler, den ratternden Eisenbahnwaggons bildete die Route 66

die automobile Variante des Drangs nach Westen ins fruchtbare Californien.

Inzwischen ist die Route 66 offiziell von der Landkarte getilgt und durch das Fernstrassennetz aus Interstate Highways

ersetzt worden. An vielen Stellen spriesst sogar schon Gras über die alte Strasse.

Seit einigen Jahren wächst aber die Anziehungskraft der nostalgischen Route 66 spürbar. Nicht nur in den USA, sondern

auch international verstärkt sich der Wunsch, die alte Strasse neu zu entdecken.

Ich hatte das Glück vor einigen Jahren, zusammen mit einem Freund, die Route 66 mit dem Auto zu befahren und

empfehle jedem der das Abenteuer liebt, diese Fahrt durch acht Bundesstaaten von Chicago, quer durch den Kontinent,

bis nach Los Angeles zu befahren und vielleicht einmal in die Ferien einzuplanen. Glauben Sie mir, es wird ein

unvergessliches Erlebnis werden.

Aus meinem Bildmaterial von über 5000 Fotos habe ich für Sie ca. 500 Bilder ausgewählt um Ihnen einen Begriff zu

vermitteln von der Vielfalt einer solchen Reise.

Die Reiseroute: Illinois-Missouri-Kansas-Oklahoma-Texas-New Mexico-Arizona-Abstecher nach Nevada-Kalifornien

Mit Boeing 747-400 in 9 Stunden von Frankfurt nach Chicago

Ueber dem Grönlandeis

Die Sonne spiegelt sich auf den Eisfeldern

Start in Illinois auf die über 4000 Kilometer lange Reise. (Streckenanteil Illinois: ca. 290 Meilen oder 470km)

Zwei Uebernachtungen im Palmer House Hilton in Chicago

Chicago allein ist eine Reise wert!

Chicago River-Walk

Was in andern amerikanischen Städten "Downtown" heisst ist in Chicago "The Loop" (Die Schleife) ...

...Ihren Namen verdankt "The Loop"der Ringbahn, die auf hohen Schienen rund um das Zentrum führt.

Frühling in Chicago an der Magnificent Mile

Kirschbäume blühen zwischen den Wolkenkratzern

Hinauf zum John Hancock-Center. (100 Etagen, 50 Lifte, Höhe bis Spitze 457 Meter, Baujahr 1965-69)

Aussicht vom Hancock-Tower bei Tag und ....

...und beim Eindunkeln.

Das höchste Gebäude in Chicago ist aber der Willis Tower. (527m bis Spitze; zehnthöchstes Gebäude der Welt)

Die hinausragende, durchsichtige Glasplattform auf dem Willis-Tower ist nur für nervenstarke Besucher bestimmt

Ohne Netz, aber mit Drahtseil. Fensterputzer sind gut bezahlt in Chicago. ist aber nicht jedermanns Sache.

Marina City (Die beiden Zwillingsgebäude sind 179 Meter hoch, 65 Stockwerke; fertiggestellt 1964)

Seit 1974 steht Alexander Calders riesiger "Roter Flamingo" auf der Federal Plaza

Cloud Gate (The Bean, "Die Bohne") ist das zentrale Kunstwerk des Millenium Parks (erbaut 2006)

"Die Bohne" im Millenium-Park bei Nacht und Mondschein

Der Crown Fountain im Millenium Park (Die Videos mit den wasserspeienden Lippen werden alle 15 Min. gewechselt)

Der Buckingham Fountain im Grant Park ist einer der grössten Brunnen der Welt. (enthält ca. 5,7 Mill. Liter Wasser)

Beeindruckende, farbenfrohe Skyline

Das Navypier bietet allerhand Attraktionen und Ausstellungen und ist ein beliebtes Touristenziel

Mittelpunkt am Navypier ist das Riesenrad

Blick vom Navy Pier auf die Skyline

Soldier Field - Football-Stadion der Chicago Bears. (Fassungsvermögen 61'500 Zuschauer)

Ein Besuch bei den Chicago Black Hawks - StanleyCup Champions 2010 im Eishockey

Das weltberühmte Kunstmuseum. (u.a. mit seiner einzigartigen Sammlung französischer Impressionisten)

(z.B.) Renoir - In der Mitte das berühmte Gemälde Two Sisters On the Terrace

Selbstbildnis Van Gogh

Selbst Bilder vom Schweizer Maler Ferdinand Hodler findet man im Art Institute of Chicago

Kultur in Chicago. Das Field-Museum beherbergt 26 Millionen Objekte

..darunter "Sue", der grösste Tyrannosaurier der Welt

Ausruhen und Staunen auf einem echten Dinosaurierknochen!

Für den Gaumen ist auch gesorgt: Stilvolle Restaurants in Downtown, zum Beispiel The Berghoff Restaurant

Chicago ist auch bekannt für zahlreiche berühmte JAZZ-Lokale

Ein wunderbarer Tagesausklang im Andy's Jazz Club

 

Es waren zwei wunderbare Tage in Chicago - Morgen gehts auf die ROUTE 66!

 

Das Abenteuer beginnt. "Fertig los!" Immer den braunen Tafeln folgen quer durch den Kontinent. Aber mit dem Auto!
Es sind über 4000 Meilen oder nahzu 7000 Kilometer!

Das ist unser Mietwagen. Ein neuer HYUNDAI - Zählerstand in Meilen = 00000 (!)

Kaum hat die Fahrt begonnen, schon das erste Hindernis: Die Brücke ist oben.

Ueber den Les Plains-River nach Joliet (Stadt mit 150000 Einwohnern.)

In Joliet besuchen wir das stillgelegte, alte Gefängnis. - Warum? - Fortsetzung nächstes Bild

In diesem Gefängnis wurden einige Kultfilme und TOP-Fernsehserien gedreht (Blues Brothers, Prison Break etc.)

 

 

Aus dem Old Joliet Prison ist ein Ausbruch nahezu unmöglich

Weiter nach Wilmington - Man beachte den Verkehr auf der Route 66!

Wilmington Launching Pad Drive-In - Zu früh, ist noch geschlossen.

Ein erster Kontakt mit Harley-Davidson-Fahrern

Draussen auf der Strasse steht unser erster "Muffler-Man", ein gigantischer Raumfahrer

Typische Route 66-Strecke zwischen Wilmington und Bloomington (Meile 57 bis Meile 127)

Dwight: Alte Tankstelle, sehr liebevoll restauriert. Anziehungspunkt aller Route 66-Fahrer

In Odell, an der Gasoline-Station, treffen wir ein älteres Ehepaar mit Limousine der 1930er Jahre

Plötzlich ist die Strasse zu Ende! Beim ersten Mal fanden wir es noch lustig.

Pontiac: Route 66-Museum. Im Hinterhof zahlreiche Biker

Im Restaurant konnten wir auf eine hübsche und freundliche Bedienung zählen

Im Lokal hängen alte Illinois-Autoschilder an der Wand bis zurück in die 1930er Jahre.

Ungewohnt für Europäer: Eine Ansammlung von Briefkasten am Strassenrand

In Atlanta (Illinois) treffen wir auf unseren zweiten "Muffler Man", diesmal mit Hot Dog

5.Tag: Springfield, die Hauptstadt des Bundesstaates Illinois steht ganz im Zeichen von Abraham Lincoln.

Abraham Lincolns Haus in Springfield liegt an einer schönen Allee

Das Eichhörnchen lebt in Lincolns Nachbarschaft

Im Bahnhofspark in Sprinfield hatte ich die Gelegenheit Präsident Lincoln persönlich kennenzulernen

Es entwickelte sich ein angeregtes Gespräch (Lincoln: "Dear Hans, call me Abraham!

 

 

Das Ariston-Restaurant in Litchfield (ca. 1 Stunde vor St.Louis) ist ein "MUSS" für Route 66-Reisende

Es ist Sonntag - Die Schulbusse haben ihren Betrieb eingestellt. (In den USA hat alles andere Dimensionen)

Uns ist es rundum wohl. Wir könnten Bäume ausreissen und Steine von Hand spalten bis.......

..... bis uns an einer Kreuzung der immer wiederkehrende Schildersalat falsch abbiegen und verfahren lässt.

Diese schmale Strasse durch den wunderschönen Laubwald kann ja wohl unmöglich die Route 66 sein.

Verdammt, es wird immer schlimmer!

Dank einer netten Dame wieder auf der richtigen Spur - überqueren wir den Mississippi und dann den Missouri

Gleichzeitig verlassen wir Illinois und der Bundestaat Missouri heisst uns willkommen

Missouri (Show me State) Autoschild

Der Mississippi führt Hochwasser! (siehe Vergleich mit Normalwasserstand) Denkmal Lewis und Clark

Zahlreiche Brücken führen bei St. Louis über den Mississippi-River

Das eigentliche Wahrzeichen von St. Louis ist der Gateway Arch (192 m hoch, vom finnischen Architekten Saarinen)

Hier bekommt man einen Begriff von der Grösse des Gateway Arch

In engen Kabinen gehts, unheimlich knatternd, schräg hinauf zu den Aussichtsfenstern auf fast 200 Meter Höhe

Der Aufenthalt oben bei den Aussichtsfenstern ist limitiert auf 15 Minuten

Die Fahrt hat sich aber gelohnt. Auf der einen Seite sieht man auf den Mississippi hinunter....

...und auf der andern Seite liegt die Stadt St. Louis.

Im Parterre des Gateway Arch befindet sich ein Museum. Thema: Die Erforschung des Westens

Haupt-Thema ist die Expedition von Lewis & Clark (1804-1806)

Das ist der Schriftsteller James Alexander Thom , der über Amerikanistik schreibt und uns ein Buch signiert

Der epische Bestseller heisst: "PANTHER IN THE SKY" und beschreibt das Leben vom Indianerhäuptling Tecumseh.

Nächstes Highlight ist eine Flussfahrt auf dem Mississippi mit einem Raddampfer

 

 

Das war schon immer mein Traum

Das nostalgische Restaurant auf dem Mississippi Riverboat

Es war eine eindrückliche Flussfahrt

Leider schon wieder vor Anker

St.Louis: Besuch beim grössten Bierkonzern der Welt - Anheuser-Busch

Die Betriebs-Besichtigung dauerte ca. 2 Stunden und gab Durst

Anheuser-Busch produziert jährlich 200 Millionen Hektoliter Bier! (na denn, PROST!)

Bevor wir weiterziehen besuchen wir noch die Union Station, ehemals grösster Bahnhof der Welt mit 42 Gleisen

Die Union Station in St. Louis dient heute als Einkaufszentrum mit vielen Restaurants

Drinnen ist es unattraktiv. Draussen aber auf der Aloe Plaza befindet sich der Millas Fountain mit 14 Broncestatuen..

Der Brunnen signifiziert mit seinem Wasserspiel das Zusammentreffen der grossen Flüsse Missouri und Mississippi

Voranzeige aufs nächste Highlight: Die Meramec Caverns in Stanton (Missouri) - Ein 7,5 km Höhlensystem

Die Anfahrt - Links die Interstate und rechts die Route 66 nebeneinander, was keine Ausnahme ist

Die Fahrt hinunter zum Meramec-Höhlensystem wo sich Jesse James und seine Bande erfolgreich verstecken konnten

Frank und Jesse James erwarten die Besucher.

Diese alte Ansichtskarte zeigt den riesigen Eingang zur Höhle, wo man sogar bequem mit Autos reinfahren konnte.

Der Eingang heute. - Schwangere und Menschen mit Bluthochdruck dürfen nicht rein

Die Kalksteinablagerungen bildeten sich über Millionen von Jahren hinweg

Zeitweise ist es fast ein wenig unheimlich und dunkel in der Höhle, und manche Menschen bekommen Platzangst

Höhepunkt ist der "Stage Curtain", der Vorhang zum Theatersaal!

Wildwest pur - Im Touristen-Restaurant hängen sie an der Wand. Jesse- und Frank James, Doc Holliday ect.

Wir nehmen Abschied von den Meramec-Caverns, aber nicht ohne.....

... am Meramec-River etwas durchzuschnaufen und die Ruhe zu geniessen.

Ebenfalls in Stanton befindet sich das Jesse James Wachsmuseum. (Leider war es geschlossen)

 

 

CUBA (Missouri) Nette Kleinstadt mit vielen grossen Malereien an den Hauswänden

Meist mit Ereignissen die sich in der Vergangenheit in der Nähe abgespielt haben.....

...und mit geschichtlichem Hintergrund

4 Meilen westlich von Cuba befindet sich der grösste Schaukelstuhl der Welt - (ca. 14 Meter hoch)

Auf der Autofahrt mussten wir mehrmals anhalten um langsamen Viechern eine sichere Ueberquerung zu ermöglichen

Hier mussten wir sogar Hand anlegen um die Schildkröte vor dem Ueberfahrungstod zu retten

Gibts doch nicht! Jetzt warten sogar die Geier auf uns!

Ein besonders romantisches Strassenstück soll uns zum legendären "Devils Elbow" (Des Teufels Ellbogen) führen.

Wir müssen uns den Weg erklären lassen von einen Kriegsveteran, der uns am liebsten begleitet hätte

Nach Irrfahrten endlich gefunden. Wir überqueren den Big Piney River und treffen am "Teufels Ellbogen" ein

Der Besitzer der Devils Elbow-Bar heisst uns herzlich willkommen!

Und das ist die berühmte Elbow-Inn Bar am Big Piney River (Ein "Muss" für Route 66-Reisende)

Durchreisende Damen werden ermuntert ihren BH in der Bar für immer zu deponieren

Da kann man wahrlich alle Grössen, Farben und Modelle an der Decke bewundern!

Ein Durchreisender hat hier sein Wohnmobil vor einigen Jahren abgestellt und sich sesshaft gemacht am Devils Elbow

Gleich hinter der Bar befindet sich der Big Piney River. Ein beliebter Fluss für Kanusportler

9. Tag: Nichts mit ausruhen auf dem Route 66 - Sofa. Wir ziehen mit frischem Elan weiter

Auch Verlassenes und Zerfallenes gehören zum Alltag auf der Route 66

Neue Ueberraschung: Eine Oldtimer-Armada taucht auf

Wunderbare Wagen aus den Anfängen der Mother Road

Ein Blick ins Innenleben

Die wunderschöne und nostalgische Frontpartie passt haargenau zur Route 66

Stellvertretend für die vielen netten Motels entlang der Route 66 sei das bekannte Wagon-Wheel Motel genannt.

The cattle (Das Vieh) findet schöne Weiden mit saftigem Gras vor, manchmal sogar mit eigenem Schwimmbad!

Badende Kuh

Carthage: Sitz der County-Regierung und Geschäftszentrum. Hier das imposante Gerichtsgebäude

Morgenessen bei Deli & Ice Cream in einem umfunktionierten Cadillac

Carthage: Strassenzüge mit wunderschönen Häusern. - Hier das Phelps-Haus. (zum Museum umfunktioniert)

Phelps im Phelpshaus

Wuchtiges Treppenhaus im Phelps-Gebäude

In Europa fast unbekannt - Ein Drive-In Theatre (Ein Autokino) ausserhalb von Carthage

Wir verlassen Missouri und kommen nach Kansas

Kansas-Autoschild

Galena (Kansas): 4 WOMAN on the ROUTE. (Diese Tankstelle gelangte zu weltweiter Berühmtheit weil ein....

... Hollywood-Produzent der Pixar-Studios auf der Durchreise durch die alten Autos auf dem Parkplatz inspiriert wurde..

...den Animationsfilm "CARS" zu drehen, der in der Folge weltweit über 300 000 000 Millionen Dollar einspielte!

 

Die Tankstelle mit Imbiss wird betrieben von Betty, Melba, Judy und Renee, alles fürchterliche Schwatzbasen

Baxter Springs: Dieses Gebäude war ursprünglich die meistüberfallene Bank der USA! (Jetzt Murphy's Restaurant)

Während den Zeiten des Wilden Westens wurde die Bank in Baxter Springs sage und schreibe 14 Mal überfallen.

Angeblich war auch Jesse James und die Daltons beteiligt. - Auch Bonny und Clyde trieben hier ihr Unwesen!

In Gedanken noch in Baxter Springs haben wir fast unbemerkt die Grenze zu Oklahoma überquert.

Unsere Fahrt auf der Route 66 durch den Bundesstaat Oklahoma

Nächste Destination Miami (Oklahoma) - Das berühmte Coleman Filmtheater

Erbaut im spanischen Kolonialstil von George L. Coleman zum damaligen Preis von US$ 600'000.

Das Filmtheater innen im Louis XV-Stil weist 1600 Sitzplätze auf.

Berühmte Schauspieler, wie Tom Mix oder Will Rogers erschienen auf der Bühne und dem Bildschirm.

Heftige Regenfälle in Oklahoma führten teilweise zu Ueberschwemmungen

Vom Fahrer wird auf der Route 66 hohe Aufmerksamkeit gefordert, denn plötzlich kann ein Hindernis auftauchen

Zwei gut erhaltene Stahl-Zwillingsbrücken führen über den Videgris-River

Wir erleben die grosse Freiheit und Ruhe auf der Fahrt durchs grüne Oklahoma bei stahlblauem Himmel - - -

- - - Ein wahrer Genuss für Tier und Mensch

In der Nähe von Catoosa frönt an einem Weiher "Moby Dick" das Dasein.

Man kann ihm problemlos durchs Maul spazieren

Der altmodische Holzstangen- und Telefonkabel-Salat im modernen Amerika setzt uns immer wieder in Erstaunen

Wir erreichen am Ende des 9. Tages TULSA, die zweitgrösste Stadt Oklahomas, mit ca. 400'000 Einwohnern.

 

 

Der Arkansas-River, der durch Tulsa fliesst, führt schmutziges Hochwasser

Wir machen uns auf den Weg nach Oklahoma-City über Sapulpa-Bristow-Chandler (Route 66 - West)

In Chandler stossen wir erstmals auf stachelige Gesellen und besuchen das Museum of Pioneer History

Zahlreiche Gemälde zeugen von den Pionieren, die das riesige Land erforschten respektive eroberten.

Viele Einwanderer überlebten die schweren Strapazen nicht

Hier ein Treffen mit U.S. Marshal William Matthew "Bill" Tilghman; der später ein berühmter Büffeljäger wurde

Wir probieren das soeben erfundene Telefon aus..

...und setzen uns in die Schulbank mit der Schiefertafel und lassen uns vom Herrn Lehrer ....

... in die Geheimnisse der Photographie einweihen.

Es folgt eine Einladung bei Marshal "Bill" zu einem Western-Imbiss.

Inzwischen liegt Chicago 795 Meilen oder ca. 1300km hinter uns.

Next Stop bei John Hargrove, einem netten Typ; der für seine Werkstatt und seine nachgebauten Autos lebt.

Aufmerksam werden wir auf ihn durch einen VW, der am Strassenrand kopfvoran in der Erde steckt.

Ein Blick in John Hargroves Autowerkstatt.

Neben dem Telefon hängt sein Steckbrief.

Viele alte Vehikel, Figuren und antike Gegenstànde haben bei Hargrove eine letzte Ruhestätte gefunden.

Die Kanister mit Motor-Oil dienen dem ehemaligen 100 Meilenläufer zum schmieren der Gelenke bei sich und den Autos.

Am Steuer des legendären VW-Käfers "HERBIE" aus den Walt Disney Studios.

Der Abschied von John Hargrove fällt sehr herzlich aus. (Bemerkenswert: Sein Vater war Bomberpilot im 2. Weltkrieg)

Die "Round Barn" (Rundscheune) von Arcadia ist eine der wenigen historischen Scheunen die erhalten blieben.

Erbaut 1898. - Die runde Form der Scheune bot den in der Region häufig auftretenden Tornados weniger Angriffsfläche.

Eine Longhorn-Farm mit imposanten Tieren und riesigen Hörnern.

Endlich in Oklahoma-City eingetroffen.

Nachtessen in Ann's Chicken Fry House - Gebaut 1948 als Tankstelle, wurde 1966 umgebaut in ein Restaurant.

Kitsch pur um und in Ann's Chicken Fry House.

Das alte Polizeiauto steht schon lange auf dem gleichen Parkplatz.

..und der State Trouper hat seinen Häftling (mit Handschellen) offensichtlich in seinem Auto vergessen.

Tags darauf interessieren wir uns für den grössten Viehmarkt der Welt.

Wir haben Pech, die Pferche sind leer, heute findet kein Viehhandel statt.

Wir ziehen weiter zu Cattlemen's Steak-House; Der riesige Sheriff hatte die gleiche Idee.

Gott sei Dank kam der 130kg-Brocken in friedlicher Absicht, nämlich um seinen Hunger zu stillen.

Das Restaurant war extrem überfüllt. Nach fast einer Stunde endlich einen Tisch erhalten. Die Warterei hat sich gelohnt.

Oklahoma's Innenstadt mit vielen Hochhäusern, viel Glas und moderner Architektur.

Aber auch immer wieder mitten in der Stadt diese vorsintflutigen Leitungen.

Der wohlgenährte Herr links zieht achtlos am überdimensionalen, hübschen Cowboystiefel vorbei.

Ein Reklame-Bulle. (wirbt auch für Cattlemen's Steakhouse)

Bricktown in Oklahoma-City mit seinem Kanal ist das Vergnügungsviertel für die Touristen.

Wir beobachten den Betrieb am Fluss aus einem Gartenrestaurant mit netter Bedienung.

So wie diese Familie den Tisch verlassen hat; das fanden wir weniger appetitlich.

Das National Cowboy und Western Museum in Oklahoma-City ist etwas für Männer.

Und wer bewacht den Eingang? Der berühmteste Cowboy Amerikas, JOHN WAYNE.

Oder ist er der berühmteste Cowboy? - Präsident Ronald Reagan

Beide Berühmtheiten waren Patrioten und konnten gut mit dem Colt umgehen.

Eine Landkarte Amerikas aus dem Jahre 1803. Die grau bemalte Fläche gehörte anno dazumal zu Mexiko.

Indianerromantik

Cowboys mit einer Herde Longhorns unterwegshttps://youtu.be/rT0MOG9ZGWk

 

Eine Kollektion Brandeisen

Nostalgie pur - Gary Cooper, Glenn Ford, Walter Brennan und John Wayne lassen grüssen

Ein dunkles Kapitel - Die Bleichgesichter vertrieben die Indianer mit ihren modernen Waffen in Reservate.

Die stolzen, roten Krieger hatten keine Chance.

Alle damaligen berühmten Politiker und Generäle sind auf Broncebüsten verewigt.

Und über das hochinteressante Museum wacht Präsident Abraham Lincoln.

Wir ziehen weiter am Capitol Oklahoma's vorbei und verlassen die Stadt

Bald können wir über den Oklahoma-River hinweg nur noch die Silhouette der Stadt sehen.

Der Overholser-See (Fläche ca. 6km2) ist das Wasserreservoir von Oklahoma City, und befindet sich westlich der Stadt.

Die ganze Gänsefamilie ist nicht gerade erbaut von unserem Besuch.

Yukon: Der Chisholm Trail war ein Herdenweg, und führte von Texas 500 Meilen nach Norden nach Abilene Kansas.

Auf dem Gelände für Kriegsveteranen (VFW) findet eine Zusammenkunft von ca. 100 Harley-Davidson Fahrern statt.

Der chromglänzende Fahrzeugpark

Sie kreuzten mit Kind und Kegel auf.

Alles "gfürchelige", abenteuerliche, aber ausgesprochen nette und freundliche Gesellen.

Die Harley-Fahrer hatten ihre eigene Band mit dabei.

Sogar ein Bomberflugzeug aus dem 2. Weltkrieg befand sich auf dem Gelände.

Typische Route 66 Strecke zwischen El Reno - Calumet und Clinton.

An Kreuzungen gilt es manchmal schnell einen Entschluss zu fassen wie es weitergehen soll. (Süden-Westen oder Norden)

Auch das Ueberholen wird manchmal zu einer richtigen Geduldsprobe.

Zwischenhalt in Clinton (Oklahoma) zwecks Besuch des Route 66-Museums.

Die Ausstellung reisst uns nicht von den Sitzen.

Immerhin treffen wir "Juan Manuel Fangio" in voller Aktion!

Letzter Halt in Elk-City, kurz vor der texanischen Grenze.

Indianerzelt im O.K. Corral (Elk-City)

Durchsicht beim Bahnhof von Elk-City auf eine Farm

Die Windräder sind überall anzutreffen im Mittleren Westen; allerdings nur selten mit einem Vogel auf der Spitze.

The Border Line: Plötzlich liegt sie vor uns, völlig unspektakulär und einsam, die Grenze von Oklahoma zu Texas.

 

 

Zeit für Allotria oder Foto mit Seltenheitswert: Mit einem Bein noch in Oklahoma und mit dem anderen bereits in Texas!

 

Gilles, ein Weltenbummler, hält neben uns. Er hat die Strecke von Montreal bis hieher in 5 Tagen bewältigt.

Die beiden Foto-Profis diskutieren über die Vorzüge ihrer Objektive.

Und schon ist der einsame Gilles wieder unterwegs. - Rechts die Lone-Star-Flagge des Bundesstaates Texas.

Die Route 66 streift nur den nördlichsten Teil des grossen Bundesstaates TEXAS auf 180 Meilen oder ca. 300km.

Das sind die Städte die wir durchfahren im Norden von Texas, bis zum Erreichen des Bundesstaates NEW MEXICO.

Shamrock: Die Conoco-Tankstelle mit Café (auch Tower-Café genannt) gilt als Route 66 Touristen-Attraktion

Grosse Schilder warnen uns immer wieder vor Rattlesnakes (Klapperschlangen).

McLean: Schöne, restaurierte Philipps-Gas Station 66.

Unser Motel bei der Uebernachtung vom 12. auf den 13. Tag unserer Reise

Das ist das Postoffice von Alanreed (Texas)

Immer wieder vorbei an riesigen Silos (Grain-Speicher) und Heuballen.

Groom, Texas: Der zur Seite geneigte Wasserturm dient nur noch als Touristen-Attraktion

Ebenfalls in Groom befindet sich dieses fast 60 Meter hohe, freistehende und weit sichtbare Kreuz.

Ein Bild das mir immer in Erinnerung bleiben wird. (Das schöne Gefühl allein auf dieser Welt unterwegs zu sein).

Sie kennen sicher den "Ohrwurmschlager" von Tony Christie: Is this the way to Amarillo?

 

Die Stadtgrenze von Amarillo ist erreicht.

Ca. 5 km westlich von Amarillo befindet sich die berühmte Cadillac-Ranch. 1974 von einer Künstlergruppe erstellt.

Es sind zehn bunt bemalte Cadillacs in einer Linie im Boden eines Maisfeldes eingegraben.

Die Autos aus den 1950er Jahren repräsentieren den Niedergang der Heckflossen-Modelle.

Die Cadillac-Ranch von Amarillo, eine weitere Attraktion der Route 66, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

Die Hitze von Texas zwingt uns zu einem Marschhalt. (Die Restaurants haben alle Air-Condition)

Ich halte ausdrücklich fest, wir sind bei Hooters eingekehrt weil wir Durst hatten.

"On the road again" - Riesenbabies machen Pause - (Die Echten und die.....

.....Unechten!

Die Gegend wird öder je weiter wir nach Südwesten vordringen.

Parallel zu uns fahren kilometerlange Güterzüge mit Kompositionen bis zu 120 Wagen.

Wir entscheiden uns für einen halbtägigen Abstecher in den Palo Duro Canyon

Der Palo Duro Canyon, der zweitgrösste Canyon der USA, ist fast 200 km lang und teilweise bis 30 km breit.

Man beachte die beeindruckenden, vielfarbigen Gesteinsschichten die sich über Jahrtausende gebildet haben.

Da wo Wasser fliesst wächst üppiges Grün.

Ein überschwemmtes Strassenstück zwingt uns zur Umkehr.

Auch der Truthhahn fühlt sich nicht so richtig wohl bei dieser Situation.

Noch ein letzter Schnappschuss vor imposanter Kulisse.

Land der Gegensätze - Einige Meilen weiter ein ausgetrocknetes Flussbett.

Bei dieser Handelsniederlassung werden Sie ermuntert Gold und Silber zu kaufen. (???)

Und bei dieser Waschanlage können Sie Ihren Wagen vom Strassenstaub befreien.

Auftanken scheint hier hoffnungslos zu sein.

Das Innenleben einer "modernen" Tankstelle.

Adrian (Texas): Noch 100 Meter, und wir haben genau die Hälfte der Route 66 bewältigt.

Angekommen beim Midpoint Cafe.

Es fühlt sich fast an wie der Gewinn einer Medaille.

Statt an "High Noon" erst um 1.30pm angekommen.

Auch der nette Beatles-Fan, der uns gratis sein Handy zur Verfügung stellte, freut sich über seine Leistung

Hinein ins schmucke Restaurant

Ein Stück Apfelkuchen (Ugly Crust) gehört traditionsgemäss zum Midpoint-Besuch.

Unsere Gedanken schweifen zurück - (was haben wir nicht alles gesehen und erlebt auf der ersten Hälfte der Reise)

Oben von links: Der Flug - Chicago von oben - Chicago im Frühling - Neues Mietauto - Springfield - St. Louis (Gateway
Arch) - Mississippi River - Anheuser-Busch - Meramec Caverns - Schönes Weideland - Viele Menschen kennengelernt
- mehrmals Ende der Route 66 - Devils Elbow - Die Oldtimer-und Harley-Fahrer - Die Cadillac Ranch etc. etc. -- Und die
Geier haben uns immer noch nicht gefressen!

 

Wir starten zur 2. Hälfte unserer Reise....

 

Knapp 20 Meilen nach Adrian (Texas) heisst uns New Mexico willkommen bei Glenrio.

Ca. 600 Kilometer führt die Route 66 durch New Mexico, zudem befinden wir uns in einer andern Zeitzone.

Die Temperaturen steigen auf über 30 Grad, entsprechend sind die Autoschilder in den Farben gelb bis tiefrot gehalten.

Ein Riesenbrummer macht mal Pause. --- Ich gehe nachschauen was für ein Muskelpaket das "Ding" pilotiert...

Es ist eine zierliche junge Dame, nicht grösser als 160 cm! Ich verneige mich in Ehrfurcht.

Wir streifen den Llano Estacado. (Die Gegend wurde von Karl May des öftern beschrieben in seinen Werken)

Hier also suchten Old Shatterhand und Winnetou den "Geist des Llano Estacado".

Das schmutzigbraune Wasser des Rio Pecos (Auch diesen Fluss hat Karl May beschrieben, obwohl nie gesehen)

Get your Kicks on Historic Route 66 in TUCUMCARI (Der Name der Stadt ist indianischen Ursprungs)

Im Blue Swallow-Motel in Tucumcari wollten wir ursprünglich übernachten.

Die Zimmer und die bemalten Garagenboxen sind aber von einem Autoclub seit Monaten ausgebucht.

Das ist die Box von Cyrus Avery. Im Jahre 1927 der eigentliche Begründer der Route 66.

Die Route 66 - Box

Peter Fonda, Dennis Hopper und Jack Nicholson waren im Film Easy Rider im Jahre 1969 auf der Route 66 unterwegs.

 

 

James Dean verunglückte mit seinem Sportwagen am 30. September 1955.

Auf Schritt und (Tritt) Fahrt wird man daran erinnert auf welcher Strasse man unterwegs ist.

Parkplatz für Schwindelfreie! (was nun?)

NEW MEXICO: Weite, karge Landschaft - Gelbes, ausgetrocknetes Gras, mit kleinen oder grösseren Büschen durch-
setzt - Drückende Hitze - Schnurgerade Strasse, begleitet von Strom- und Telefonleitungen.

NICHT zur Nachahmung empfohlen.

14,/15. Tag Uebernachtung im historischen Plaza-Hotel in Las Vegas (Las Vegas New Mexico). In diesem Hotel wurden
Szenen des Oscar-Films "No Country for Old Men" gedreht.

Mir ist nicht so wohl im 2 x 2,5Meter-Bett; denn ich rechne jeden Augenblick mit dem Auftauchen des Mörders aus dem
Film "No Country for Old Men" mit dem vorsintflutlichen Kuhtöter in der Hand.

Die Nacht heil überstanden. Sie kostete aber einige von den Nötli mit Abraham Lincoln drauf.

Las Vegas im Bundesstaat New Mexico war früher eine berüchtigte Wildwest-Stadt

900 Gebäude von Las Vegas NM stehen unter Denkmalschutz; u.a. auch der alte Bahnhof.

Begleitet von photogenen Wolken nähern wir uns Pecos (NM).

Pecos National Historical Park.


Ueberrreste von indianischen Siedlungen.

Da gehts hinunter zur ehemaligen Speisekammer

Lichtspiegelung

Die ehemalige Missionskirche in Pecos wurde im Jahre 1717 fertiggebaut.

Um 2pm erreichen wir Santa Fé

Die meisten Gebäude von Santa Fé sind in altindianischem Stil gebaut.

Hauptanziehungspunkt ist die Cathedrale Basilica of Saint Francis Assisi. (gebaut ab 1869-1887)

Das Innere der Basilica of Saint Francis Assisi in Santa Fé.

Der Bahnhof von Santa Fé

Brent A. Polanchek startet den Santa Fe Southern und ist bester Laune.

 

Nach dem Kurzaufenthalt in Santa Fe gehts weiter bis nach Albuquerque, das wir gegen Abend erreichen.

Abendessen im klassischen Diner 66 - Restaurant.

Ein Blick durchs Fenster (Diner 66 - Albuquerque)

Bevor wir das Motel aufsuchen reichts noch für einiger attraktive Nachtaufnahmen.

Ein riesiger Totenkopffalter hat sich auf meinem Motelfenster niedergelassen.

Am nächsten Morgen kam es zu einem Eclat im Frontier Restaurant in Albuquerque.

"Ein Schusswechsel mit John Wayne hatte beinahe fatale Folgen"

Beim Verlassen von Albuquerque werden wir daran erinnert auf welcher Strasse wir uns befinden.

Auch das ist ROUTE 66 !

Fahrt durch das reizvolle Canocita-Indianerreservat.

Mesita, ein kleines Indianerdorf. Der Dorfhöchste verbietet uns freundlich seine Kirche zu fotografieren.

Was der Häuptling nicht weiss, ich habe seine Kirche aus Lehm längstens im Bilde festgehalten!

Reizvolle Fahrt durchs Indianerreservat, vorbei an rötlichen Felsen.

Bei Budville hat sich die Strecke verändert. Die Gegend wird MALPAIS genannt. (Unfruchtbares Land)

Schussübungen im Wilden Westen. - Im Hintergrund desolates Lavagestein

Lavagestein

Verlassene Autofriedhöfe längs der Route 66 - Eine fast alltägliche Beobachtung

Einer Schlechtwetterfront entgegen.

15./16. Tag: Gallup - Uebernachtung im Motel El Rancho (Charm of Yesterday)

In und um Gallup wurden in den 1940/50er Jahren über 100 Western gedreht. Die Stars übernachteten im El Rancho.

Dutzende, meist signierte, Portraits von berühmten Filmstars zieren die Wände des El Rancho.

Die Bilder hinter Glas sind schwierig zu fotografieren wegen der Spiegelung. Man erkennt oben John Wayne und Alan Ladd.

Bei den Buchauslagen überwiegen die Themen Route 66 - Indianer - Wilder Westen und John Wayne

Am 17. Tag der Reise geraten wir in ein Unwetter; inklusive Tornado-Warnung.

Selbst der Dinosaurier fühlt sich unbehaglich beim aufkommenden Gewitter.

Vorsichtshalber benütze ich das Teleobjektiv für die Nahaufnahme.

Wigwam Motel - Als der grosse Regen kam

Die Wolken entladen sich in einer Art wie ich es noch nie erlebt habe. Der Tornado zog in 30km Entfernung vorbei,
zurstörte zahlreiche Häuser und verursachte Todesopfer.

New Mexico liegt hinter uns; der Bundesstaat ARIZONA ist erreicht.

Vereinzelte Wassertümpel zeugen noch vom vorübergezogenen Unwetter.

Zirka 400 Meilen oder 650 Kilometer liegen vor uns auf der Route 66 in ARIZONA

Das sind die wichtigsten Destinationen in Arizona bevor wir dann ins "gelobte Land" nach Kalifornien kommen.

In der Nähe von Holbrook: Vom Petrified Desert zum Petrified Forest National Park

Eingang zum Petrified Forest National Park

Vor rund 200 Millionen Jahren war das Gebiet noch ein Sumpf wo Dinosaurier und andere Reptilien lebten.

Nadelhölzer und Baumfarne bildeten die Vegetation. Umstürzende Bäume wurden unter Schlamm begraben.
Fehlender Sauerstoff und versickertes, kieselhaltiges Grundwasser verwandelten die Bäume zu Steinen.

Querschnitt von verkieselten Baumstämmen. (Ein Prozess der viele Millionen Jahre dauerte)

Schwer verboten auch nur kleinste Bruchstücke als Souvenir mitlaufen zu lassen. (Gefängnisstrafe wird angedroht!)

Die braunen Wegweiser machen den Touristen auf wichtige Besuchsziele aufmerksam. (hier ist es der Meteor Crater)

Unweit von Winslow befindet sich der Meteor Crater, der weltweit best erhaltene Meteoriten-Einschlag der Erde.

Von der Plattform aus lässt sich der Krater gut überblicken. (Ausmasse: 1,5km breit, Umfang ca. 4km, Tiefe 550 Meter).

Der Holsinger Meteorit ist das grösste entdeckte Fragment des Meteoriten.

Joseph City: Jack Rabbit Trading Post. Handelsstation aus Route 66's glorreichen Tagen.

Wir statten dem traditionsreichen "Stop and Go Store" wegen starken Regenfällen nur ein Kurzbesuch ab.

Winslow Arizona

THE EAGLES machten Winslow berühmt mit dem Song "Take it easy - standing on a corner at Winslow Arizona"

 

Winslow Arizona - Navajo County - 32km2 Fläche - 10000 Einwohner

Braunes Wasser auf den Strassen Winslows

Winslow meint es nicht gut mit uns - Heftige Regenfälle und überschwemmte Strassen

Auf dem Weg nach Flagstaff - Viele Motels haben nicht überlebt, seit die Interstate die Route 66 verdrängt hat.

Nach kurzer Ueberlegung entscheiden wir uns gegen einen Besuch des Saloons zu den "Leeren Taschen".

Mit den vielen mexikanischen Restaurants entlang der Route 66 haben wir positive Erfahrungen gemacht.

Pech! Bevor wir das Dinosaurierland verlassen hat mich doch noch einer erwischt!

Flagstaff erreichen wir erst am Abend des 17. Tages unserer Reise

Die Zeit reicht gerade noch zu Kurzbesuchen in einigen Lokalen

Der Billard-Profi

Am 18. Tag verlassen wir die Route 66 Richtung Süden und begeben uns auf einen Tagesausflug nach SEDONA

Die kurvenreiche Strasse führt durch den Oak Creek Canyon

Auch die Amish People aus Pennsylvanien gehen heute reisen und bewundern die imposante Aussicht

Amish People sind zurückhaltend, aber sehr freundlich, und erlauben uns sie zu fotografieren.

Die Strasse führt durch tiefe Schluchten an nebelverhangenen, imposanten Felsgebilden vorbei.

Der Fels mit dem Gesicht

Vor Sedona: Der Slide Rock State Park. Eine Touristen-Attraktion

Die Mutigen lassen sich auf den glitschigen Felsen im Wasser hinuntertragen (slide = gleiten, rutschen)

Der Flusslauf ist ein Eldorado für Fotografen. Keiner merkt was in seinem Rücken geschieht.

Zum Slide Rock State Park unbedingt die Kamera mitnehmen.

Vor Sedona

Die Berge rund um Sedona sollen spirituelle Kraft aufweisen. Der Berg links nennt sich Matterhorn!

Entsprechend heisst das Hotel mit der "Best views" Matterhorn Inn.

Je weiter man Richtung Süden reist desto häufiger trifft man auf schöne Kakteen.

Diese Furt in Sedona diente schon unzähligen Hollywood-Western als attraktive Kulisse.

Nächste Anlaufstation: Camp Verde (AZ)

Montezumas Castle (National Monument). Felsenbehausung der Sinagua-Indianer. Erbaut im 12. Jahrhundert.

Das Wasser mussten die Indianer unten am idyllischen Fluss holen.

Dieser Zaun konnte meinem Gewicht nicht standhalten. Der Sturz rückwärts mit Kamera hätte böse enden können.
Durch den lauten Krach erschreckt rannten ein halbes Dutzend Japaner herbei um Hilfe zu leisten. (nichts ist passiert)

Der Gebäudekomplex war nur mit hohen Leitern zu erreichen. (Schutz vor den Feinden). Dunkle Gewitterwolken
liessen uns die Flucht ergreifen.

Auf der Rückfahrt - Es hagelt in Arizona

Tag 19 - Memorial Day-Weekend - Ein abwechslungsreicher Reisetag auf der Route 66

Williams (Arizona) - Ausgangspunkt für Touristen um mit der Bahn zum Grand Canon National Park zu fahren.

Riesige Lokomotiven führen die Touristen zum Grand Canyon.

Geballte Kraft

Sogar der neugewählte US-Präsident OBAMA fährt mit zum Grand Canyon! (Sorry, das ist eine Fotomontage)

Wir verzichten auf den Abstecher zum Grand Canyon aus Zeit- und Distanzgründen. Ausserdem haben wir den Grand
Canyon auf einer früheren USA-Reise besucht. (hier eine eindrückliche Reise-Erinnerung).

Williams: (Zahlen) Der Biker links zählt 125 Güterwagen oder ca. 2 km Länge des Güterzuges, gezogen von 3 Loks.
Mein Freund (rechts) ist stets mit der Kamera schussbereit: Am Ende der Reise werden es wohl gegen 6000 Bilder sein.

Immer am letzten Montag im Mai ist der Memorial Day - Ueberall sind US-Flaggen gehisst

Memorial Day: Gottesdienst und Gedenkfeierlichkeiten für die im Krieg für das Vaterland Gefallenen.

Am Memorial Day findet jedes Jahr auch das berühmte Indianapolis Autorennen statt. Wir schauen TV.

Reisepause im Cruiser's Cafe in Williams

Williams: So wurden früher die Gäste willkommen geheissen im Hotel Red Garter (Zum Roten Strumpfband)

Drinnen im Restaurant zum Roten Strumpfband

Sheriffs, Deputy's, Policemen and Marshals, sie alle mussten ihren Stern ablegen wenn sie ins Rote Strumpfband gingen.

Biker geniessen die grosse Freiheit

Willkommen in Ash Fork (Arizona). Das Dorf mit 500 Einwohnern nennt sich Hauptstadt der USA!

Die Tankstelle in Ash Fork (Capital of U.S.A.) ist ausser Betrieb.

Ash Fork (Capital of U.S.A.) Der Verkaufsladen ist grasüberwachsen.

Auto Selling Service - Route 66 Oldies - Aber wo sind die Autos?

Erinnert an die Blütezeit von Ash Fork, als die Route 66 eine verkehrstechnische Bedeutung hatte.

Auch er macht "Marschhalt" in Ash Fork der "Hauptstadt" Amerikas.

Begrüssungsschild an der Ortseinfahrt von Seligman

Seligman nennt sich Geburtsstätte der Historischen Route 66. Im Mittelpunkt steht das Snow Cap Drive-in, das in
Bezug auf Kitsch kaum mehr zu überbieten ist.

Diese öffentliche Toilette ist gewöhnungsbedürftig und "AIR CONDITIONED"

Wenn man ins Detail geht, dann stellt man fest, dass alles erstaunlich sauber ist.

Zurück zur Main-Street in Seligman - "Das Empfangskomitee" für die Touristen.

Deutsche und Schweizer Touristen haben hier ihre Spuren hinterlassen.

Sie wartet auf Gesellschaft.

Zufällig fand in Seligman ein Biker-Treffen statt zu Ehren eines kürzlich verunglückten Kameraden.

Schön aufgereihte Harley's.

Ein unerfüllbarer Wunschtraum. Quer durch die USA mit dem Töff.

Zusammen mit den Biker-Typen beim Mittagessen.

Mein Auslösefinger hat gezittert. Auf gar keinen Fall möchte ich in seinen "Schwitzkasten" geraten.

Die Reise geht weiter - Richtung Westen - Kalifornien entgegen.

Häufig ziehen kilometerlange Güterzüge an uns vorbei.

Gegenverkehr

Die Gegend verzaubert uns dermassen, dass wir beinahe vergessen dass unser Benzintank fast leer ist.

Diese einsame Tankstelle war unsere Rettung. Jetzt erinnern wir uns ein Schild gesehen zu haben mit der Aufschrift:
Next Gas Stop 80 Miles oder 130 Kilometer bis zur nächsten Tankstelle! (in der Schweiz undenkbar!)

Vor Peach Springs: Dieser Riesensaurier macht aufmerksam auf die Grand Canyon Caverns.

Peach Springs: Grand Canyon Caverns. Die Höhlen wurden 1927 entdeckt; ein Aufzug führt 70 Meter in die Tiefe.
Unten sind Millionen Jahre alte Fossilien zu sehen. - Wir verzichten weil "Fotografieren verboten!"

Imposante Western-Panoramen ins Reservat der Hualapai-Indianer von Peach Springs über Truxton nach Hackberry.

Hackberry General Store (Arizona): Der Hualapai-Indianer hält Ausschau nach Kundschaft.

Coca-Cola Reklame findet man in Amerika an allen möglichen und unmöglichen Orten.....

.... Auch solche die seit über 50 Jahren ihr Dasein fristen.

Beim Hackberry's General Store steht ein klassischer 1956er Corvette; hier die Frontpartie

Dieser alte Ford vor dem Hackberry General Store hat schon bessere Zeiten gesehen.

Die Musicbox neben Elvis wurde uns für US$ 4000,00 angeboten.

Tagesausklang in Kingman bei Mr. D'z.

Mr. D'z hat es uns angetan. Wir beginnen den 20. Reisetag mit einem Morgenessen bei Mr. D'z - Route 66-Diner

Sitzordnung bei Mr. D'z: Sitzplatz links oder rechts? Elvis oder Marylin in die Augen schauen?

Kingman (Arizona) - Der Lokführer! - Ein langer und erreignisreicher Tag steht uns bevor.

Auch in Kingman (AZ): Das Army Field war von 1942-1945 Ausbildungslager für Bordschützen im 2. Weltkrieg.

Auf der Fahrt zum Lake Mead in Arizona

Ein beliebtes Ausflugsziel, besonders für Wassersportler ist der malerische Lake Mead.

Unser gedrängtes Tagesprogramm erlaubt uns nur einen kurzen Aufenthalt am Lake Mead. Wir müssen weiter.

Bei der Rückfahrt vom Lake Mead fällt uns dieser unbekannte Berg auf - Wir nennen ihn den Nipple Mountain.

Auf der Anfahrt zum Hoover-Dam.

Der Hoover Dam befindet sich auf der Grenze zwischen den Bundesstaaten Arizona und Nevada, ca.50km vor Las Vegas.
Gebaut zwischen 1931 und 1935. Höhe 220 Meter. Grösste Breite von 14 Meter.

Das Bauwerk staut den Colorado River zum Lake Mead. Der aufgestaute See weist eine Fläche von ca. 65000 Hektar auf.
Eine Länge von 170km und einer maximalen Tiefe von 180 Metern. Es ist der grösste Stausse der U.S.A.

Hauptzweck ist die kontrollierte Wasserabgabe in Arizona/Nevada und California, sowie die Gewinnung elektrischer
Energie. Durch den Verkauf von Strom refinanziert sich das Projekt. (Zum Bild bei Durchreise: Wasserstand gering.

Damit der gesamte Verkehr nicht unten an der Staumauer vorbeiführt, ist eine gigantische Brücke über den Colorado-
River im Black Canyon im Bau, die mehrere Haarnadelkurven auf der Seite Arizonas umgeht.

Baubeginn der Brücke: Februar 2005. Eröffnung Oktober 2010. (Foto ist von 2009)

Hoover Dam Bypass-Bridge: Die neue Brücke ist 580m lang und bringt den US Highway 93 auf einer Höhe von 270m
von Arizona nach Nevada. Es ist die zweithöchste Brücke Amerikas. (Dieses Bild ist keine eigene Foto!)

Notizen aus dem Tagebuch: Schöne Landschaften, interessante Beleuchtungen. Von Polizei zum 4. Mal auf unserer
Reise angehalten, weil wir beim Fotografieren mitten auf der Strasse knieten. Nach kurzer Diskussion war
der Sheriff aber sehr freundlich zu uns.

Autoschild NEVADA

Auf der Anfahrt zum Death Valley (Todestal)

Ein Spielcasino mitten in der Wüste Nevadas.

Wir versuchen bei irritierender Strassenspiegelung rechtzeitig zum Sonnenuntergang die Mesquite Flats Sanddünen
zu erreichen. (25.05.2009 - 2030 Uhr)

Wenn man das Death Valley durchquert kommt man zwangsläufig an den Mesquite Flats Sanddünen vorbei. Diese
erstrecken sich über ca. 36km2. Wir haben kein Glück. Kaum angekommen verschwindet die Sonne hinter den Wolken.

Wir erhofften uns "rotglühende" Sanddünen zu fotografieren beim Sonnenuntergang. Das war leider nicht der Fall.

Wir sind in Nevada, nicht in Afrika. - Durch den Sand stapfen ist übrigens beschwerlicher als durch den Neuschnee.

Hervorragender Strassenbelag auf dem Weg zum Death Valley.

Tag 21 ist unser Tag der Gegensätze / Death Valley = Kahle Wüste, später Tollhaus LAS VEGAS

Erstes Licht im Death Valley, morgens um 5 Uhr 30. - Anfahrt zum Zabriskie Point

Sonnenaufgang im Death Valley

Ankunft am Zabriskie Point

Zabriskie Point; Bizarre, faszinierende, wirklichkeitsfremde Impressionen in einer unwirklichen, kargen Landschaft.

Die unwirkliche Gegend Zabriskie Point im Death Valley ist benannt nach einem Film des italienischen Regisseurs
Michelangelo Antonioni. (Der Film wurde hier im Jahre 1970 gedreht).

Warnschild - 300 Meilen Wüste vor uns - Ohne Wasser zu reisen kann tödlich enden!

Einsame Fahrt durch das Todestal bei grosser Hitze. Die Vegetation ist nur noch an wenigen Stellen in winzigem Umfang
vorhanden.

Ausschnitt aus dem Karl May-Buch Band 62, Das Tal des Todes: "Wir wollen hier absteigen und die Pferde in diesem
günstigen Dickicht verstecken. Er schob das Buschwerk auseinander, führte sein Pferd hinein und band es an". ?????!

 

Unser Entdeckungsdrang verführt uns in den Golden Canyon einzudringen.

Unsere Photosucht treibt uns in den Backofen des Golden Canyon, trotz über 40 Grad Hitze und ohne einen abkühlenden
Lufthauch. Auch trotz des Warnschildes HITZE tötet!

Zahlreiche, interessante Fotos entschädigen uns für unser unbedachtes Vordringen ohne Wasser

Der Pfad wird immer enger. Die Vernunft siegt. Rechtsumkehrt! Wir treten den Rückweg an.

Des Teufels Golfplatz: Kristallisiertes Salzwasser im Death Valley lässt Gebilde wie Golfbälle entstehen.

Sich auf des Teufels Golfplatz zu begeben ist sehr schwierig und gefährlich. Ein Sturz könnte schmerzhafte
Folgen haben, sogar Knochenbrüche sind nicht auszuschliessen.

Eine nicht alltägliche Aufnahme! - Führt die Strasse im Death Valley ins "Nirgendwo?"

Irreale Welt - Wir sind am tiefsten Punkt Amerikas angelangt.

Badwater Basin - 85,5 Meter unter dem Meeresspiegel, der tiefste Punkt Amerikas ist erreicht.

An dieser Stelle hat ein verrückter Ami versucht die Salzwüste zu durchqueren; gefunden hat man nur noch sein Skelett.

Halbwegs zurück in der Zivilisation - Bestückt mit der Grenzermütze von John Wayne.

Der Schock des Tages: Vom einsamen Todestal ins Getümmel von LAS VEGAS

Der Eiffelturm lässt grüssen.

Ein Besuch in Caesars Palace

Persönliche Statistik: Null Einsatz - Null Gewinn - Null Verlust

Der nachgebildete Trevi-Brunnen von Rom mitten im riesigen Komplex des Caesars-Hotels.

Eine Bootsfahrt auf dem Canale Grande in "Venedig"; auch das kann man in Las Vegas haben!

Wir haben bald einmal genug vom Trubel von LAS VEGAS, sehnen uns zurück auf die ROUTE 66.

On the Road Again.. (Unser Lieblingslied wenn wir zwei "Gesangskünstler" allein auf der Route 66 unterwegs waren)

 

Eines der absolut schönsten Teilstücke der "Mother Road" (Route 66) führt über den verschlungenen Sitgreaves-Pass.

Zwischenhalt im Cool Springs Camp - Das Camp war im Jahre 1966 ausgebrannt durch eine Explosion.

Im kleinen Museum des Camps hängt eine Foto der damaligen gewaltigen Explosion.

Cool Springs Camp wurde renoviert und im Jahre 2002 neu eröffnet. NED und sein Kollege, die beiden aufgestellten
Besitzer freuen sich auf jeden Besucher.

Der Stolz der Besitzer sind mehrere Goldene Schallplatten berühmter Sänger.

 

Eine genussreiche Fahrt mit vielen Fotomotiven (Für 30 Meilen benötigen wir darum 150 Minuten)

Auf der Sitgreaves Passhöhe angelangt.

Ab hier kann man auf vier Bundesstaaten hinunterschauen (California - Nevada - Utah und Arizona)

Die teils gefährliche Passtrasse ohne Schutzzäune birgt auch seine Gefahren. Dieser abgestürzte PW wurde einfach als
Mahnmal liegen gelassen. Auf dem Bild oben rechts sieht man die Absturzstelle.

Weitere Fahrzeuge; ausgedient und in der Wüste entsorgt.

Kaktusse in rauhen Mengen kurz vor Oatman

Der Autoparkplatz von Oatman ist erreicht

Oatman ist eine ehemalige Goldgräberstädt in den Black Mountains. 1941 wurde der Goldabbau untersagt.

Verlassene Goldgräber-Behausungen.

Damals ging es unzimperlich zu und her.

Heute beherrschen bettelnde Esel das Strassenbild von Oatman

Die vielen Esel behindern den Durchgangsverkehr auf der Hauptstrasse massiv.

Die Vierbeiner belästigen mit ihrer Bettlerei die Touristen und betreten sogar die Verkaufsläden.

Kurze Verschnaufpause auf der Fahrt nach Needles (es ist trocken und heiss)

An verschiedenen Orten habe Waldbrände gewütet

Nur noch über die Brücke und den Colorado-River und wir sind in Kalifornien.

Dieses Ereignis muss unbedingt im Bilde festgehalten werden.

Autoschild von Kalifornien

Das sind die letzten Anlaufstationen vor dem Endziel LOS ANGELES

Zwischen Needles und Ludlow, in der Mojave Wüste, machen wir einen Abstecher in die Kelso Dünen

Der Dünenbereich erstreckt sich über eine Fläche von 120km2. Die höchsten Dünen sind bis zu 200 Meter hoch.

Kelso Dunes - Eindrücke

Der Tag neigt sich dem Ende zu.... und wir vertrödeln Zeit....

....beim Fotografieren des Sonnenunterganges....

....und haben noch keine Unterkunft!

Unsere Absicht im bekannten Motel ROY'S in Amboy zu übernachten wurde zunichte gemacht, weil geschlossen!

Unvergesslich die 50km-Nachtfahrt durch die Mojave-Wüste nach Ludlow fast ohne Benzin! (Nervenflattern bei mir)

Ludlow: In diesem Schuppen haben wir übernachtet nach einem kargen Nachtessen ohne Tisch.

Day 23: Start in Ludlow um 0800 Uhr bei stahlblauem Himmel

Erinnerungen an die "Wunderstadt Ludlow".

Newberry Springs: Das BAGDAD CAFE - Eng verbunden mit dem Film: "Out of Rosenheim"

Das Restaurant wurde weltberühmt durch den Film "Bagdad Café - Out of Rosenheim" der hier gedreht wurde.

"Out of Rosenheim" - Links Filmplakat, rechts Originalgegenstände aus dem Film. (Es folgt der Titelsong)

Wir übernehmen vorübergehend das Kommando im Bagdad Café...

...bald darauf setzen wir unsere Reise fort durch die Wüste Kaliforniens

Den Besuch einer Wildwest-Geisterstadt lassen wir uns nicht entgehen.

Ghost Town CALICO, eine verlassene Silbermine, jetzt Touristen-Attraktion

In CALICO wurden zur Hauptsache Borax und Silber abgebaut, das vom Umschlagbahnhof in Daggett versandt wurde.

Das Gefängnis von Calico scheint nicht gerade ausbruchsicher zu sein.

Zurück aus der mörderischen Hitze der Geisterstadt versorgen wir uns in Daggett mit kühlem Bier.

Das "lebensrettende" Budweiser!

Daggett war Umschlagsbahnhof für Borax und Silber aus den Calico-Minen.

BARSTOW ist erreicht

Das El Rancho-Motel (aus Eisenbahnschwellen gebaut), ist teilweise abgebrannt; es existiert nur noch die Neonwerbung.

Bilder aus den Hinterhöfen von Barstow

Bahnhof Barstow - Besuch des Eisenbahn-Museums "fällt ins Wasser" weil geschlossen.

Museums-Lokomotive der Union Pacific in Barstow.

Auf der einsamen Strasse Richtung Victorville (Kalifornien)

Helendale (California): Elmar Longs berühmte Route 66 Attraktion: Faszinierende Flaschenbäume

Originell und erstaunlich; Elmar Long's Flaschenbäume

Knipsen bis die Batterie am Ende ist.

ORO GRANDE ist ein kleines Städtchen in der Mojave-Wüste und gehört zum San Bernardino-County (Cal.)

In Oro Grande fährt ein meilenlanger Güterzug an den riesigen Silos vorbei.

Besuch einer grossen Antique Station in Oro Grande

Der freundliche Station-Inhaber heisst uns herzlich willkommen! Der Laden ist ein Eldorado an Western-Gegenständen.

Hier eine Warntafel: (Achtung vor dem Hund; aber nehmen Sie sich besonders vor dem Besitzer in Acht!

 

Wir decken uns mit Western-Literatur ein. (Gene Autry und "The First Complete Book of the American Outlaw".

Nach dem Cajon-Pass geht es vierspurig ziemlich steil hinunter nach San Bernardino.

 

 

Im Abendlicht erreichen wir San Bernardino und übernachten im Rodeway Inn.

Tag 24: In RIALTO, 77 Meilen vor unserem Endziel entfernt, entdecken wir ein weiteres Wigwam-Motel.

Leider bot sich nie die Gelegenheit in einem der drei Wigwam-Motels der USA zu übernachten.

Cucamonga (CA) Essenszeit. Wir hatten oft die Qual der Wahl - z.B. Sycamore Inn Steak House (seit 1848) oder....

... in der rustikalen "Magic Lamp Inn".

Die schöne Türvorlage der "Magic Lamp" gab den Ausschlag.

Zum Benzinpreis im Mai 2009: Eine Gallone ( = 3,79 Liter) unleaded kostete ca. US$ 2,70 oder zum damaligen Dollarkurs
mussten wir pro Liter Benzin ca. 75 Rappen bezahlen.

McDonalds ist in den USA allgegenwärtig. Gegründet im Mai 1940, beschäftigt heute ca. 420'000 Mitarbeiter und erzielt
einen jährlichen Umsatz von ca. 30 Milliarden Dollar.

Das ist eine restaurierte McDonaldsfiliale aus der Gründerzeit. Die gelben Bogen sind hier noch im Gebäude integriert.

Pasadena, am Fuss der San Gabriel Mountains gelegen, hat ca. 150'000 Einwohner.

Die Pasadena City Hall.

Pasadena ist eine Stadt mit schöner Architektur, pulsierendem Leben und vielen trendigen Restaurants.

Gegenüber der Pasadena City Hall befindet sich das Jackie und Mac Robinson Memorial. Jackie war ein berühmter
Hall of Fame Baseballspieler und Mac (rechts im Bilde) gewann an der Olympiade 1936 in Berlin die Silbermedaille
über 200 Meter, 0,4 Sekunden hinter dem legendären JESSE OWENS.

Meine Gedanken schweifen zurück. 1936, Olympische Sommerspiele Berlin. Hitlers pompöses Propagandafest.
Kaum jemand ahnte, dass der grössenwahnsinnige Reichskanzler drei Jahre später die Welt in ein entsetzliches Chaos
stürzen würde mit Millionen von Todesopfern. Ich fühle Dankbarkeit. dass ich damals als Schweizerknabe vom Krieg ver-
schont geblieben bin, und es mir heute vergönnt ist diese wunderbare Reise auf der Route 66 erleben zu dürfen.

1951 besuchte der vierfache Olympiasieger, Jesse Owens, Berlin. Ich habe den nostalgischen Film, mit dem englischen
Kommentar "ausgegraben", und wer Lust hat kann sich den SW-Streifen ansehen. Er dauert ca. 45 Minuten, und der
200 Meterlauf mit Mac Robinson und Jesse Owens ist ab der 34. Minute zu sehen.


 

Auf sechsspuriger Autobahn durch Downtown Los Angeles.

An den Hochhäusern vorbei, unserem Endziel entgegen.

Bald ist es geschafft. ("Sacramento", es ist nur noch ein Katzensprung nach Santa Monica!.

Plötzlich, wie ein Schock; abrupt und doch rührend, endet die Route 66, und mit ihr ein ganzer Kontinent. Unter den Klippen beginnt
das Meer!

Die Gedenktafel am westlichen Ende ist dem Schauspieler, Lassokünstler und treuen Weggefährten der "ROUTE 66",
WILL ROGERS gewidmet. Man nennt sie daher auch den WILL ROGERS HIGHWAY.

Wir sind stolz am Ende des Abenteuers an der Ocean Avenue in Santa Monica. Fast 7000 Kilometer haben wir zurück-
gelegt durch 9 Bundesstaaten und zwei Zeitzonen. Wir erinnern uns an unzählige Eindrücke, Höhepunkte, Stimmungen
und Treffen mit unterschiedlichsten Menschen.

Wir sind aber auch etwas wehmütig und verabschieden uns mit einem Lied des berühmten Balladensängers Woody Guthrie
Er besingt die Route 66 als Schicksalsstrasse für viele Familien, die in der Wirtschaftskrie von 1940 Oklahoma verlassen
mussten und Richtung Westen zogen um in Kalifornien ein neues und hoffentlich glücklicheres Leben zu beginnen.

 

 

NACHTRAG: Ganz fertig war unser Abenteuer mit der Ankunft am Endziel der Route 66 dann doch nicht.
Wir verbrachten noch zwei zusätzliche Tage in Los Angeles, speziell aber in Hollywood. Als Filmbegeisterter
habe ich unsere Erlebnisse im nachfolgenden Beitrag zusammengefasst.

 

 

 

ENDE DES VORTRAGES - Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.